Mein Webdesigner sagt, wenn schon eine Homepage, dann interessant. Da reichen all die Orgelangeberfotos nicht, da sollte es auch einen künstlerischen Werdegang geben. Ich kann das nicht! Nun gut, diese Website ist eine Werbeseite in Bezug auf meine Orgelliebhaberei, also geht es darum, einen künstlerischen Lebenslauf zu formulieren. Aber auch das kann ich nicht! Ich hab‘ schon mit den Worten ein Problem. Lebenslauf! Werdegang! Bei mir gibt es nur Slalomläufe oder zwischendurch Rückwärtsfahrten, manchmal direkt hinein in eine Sackgasse. Und wie soll das gehen, ein künstlerischer Lebenslauf, wenn in meinem Fall Privates, Berufliches und Künstlerisches dermaßen verstrickt und verzopft ist? Was soll ich aufschreiben? Wo beginnen? Herkunft und Erziehung, ein schwieriges Thema, da wird ein Roman daraus. Und dann die Ausbildung, die Lehrerinnen und Lehrer. Wer soll genannt werden unter all den geschätzten Persönlichkeiten und sollten nicht auch jene angeführt werden, welche gerade weil sie so schlecht unterrichtet haben, in besonderer Weise prägend und lehrreich waren? Und dann die Studien? Waren nicht neben all dem Lernen und Üben die langen Aufenthalte in der Hängematte und die vielen Reisen in orgelfreie Länder für die künstlerische Entwicklung mindestens genauso wichtig? Was ist interessant? Soll ich über meine Hör- und Horcherlebnisse berichten? Oder über den ewigen Versuch, dem von mir erwünschten Niveau einer künstlerischen Sensibilität näherzukommen? Oder über das Gefühl, daß für eine halbwegs befriedigende Entwicklung der Fertigkeiten, die notwendig sind, um fähig zu werden, wenigstens andeutungsweise mein musikalisches Empfinden mit allen stilistischen Feinheiten ausdrücken zu können, ein Leben viel zu kurz scheint? Oder soll ich in meinem Alter, wenn schon nicht über Lebenslauf, dann besser über Lebenserfahrung berichten? Wäre das nicht sehr langweilig?

Deshalb hier nur ein paar Fakten, auch wenn das nichts über mich als Musiker aussagt:

 

Geburtsort:

Tamsweg (sehr kalt)

 

Aufgewachsen in:

Salzburg (mitten in der Altstadt)

 

Abgeschlossene Studien:

Orgel in Salzburg, Klavier und Musikwissenschaft in Wien

 

Beruf:

Ab 1983 Lehrer am Gymnasium Viktring und am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt, seit 1989 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Habilitation 2003)

 

Internationale Wettbewerbe:

3. Preis in Budapest 1978 (große Freude), Grünspan-Medaille in Leipzig 1980 (nicht lustig), 1. Preis in Linz 1986 (sehr große Freude), Rausschmiss in Paris 1986 (große Auszeichnung)

 

Konzerte:

Über 550 Einladungen in viele Länder von Europa, nach Australien, China, Israel, Japan, Neuseeland, Singapur und in die USA

 

Diskussionen nach dem Konzert:

Gelegentlich

 

Erfolgreiche Honorarverhandlungen:

Wie man’s nimmt

 

Groupies:

Bisher leider bzw. glücklicherweise nicht, jedoch unzählige 70 plus-Verehrerinnen

Mein Webdesigner sagt, wenn schon eine Homepage, dann interessant. Da reichen all die Orgelangeberfotos nicht, da sollte es auch einen künstlerischen Werdegang geben. Ich kann das nicht! Nun gut, diese Website ist eine Werbeseite in Bezug auf meine Orgelliebhaberei, also geht es darum, einen künstlerischen Lebenslauf zu formulieren. Aber auch das kann ich nicht! Ich hab‘ schon mit den Worten ein Problem. Lebenslauf! Werdegang! Bei mir gibt es nur Slalomläufe oder zwischendurch Rückwärtsfahrten, manchmal direkt hinein in eine Sackgasse. Und wie soll das gehen, ein künstlerischer Lebenslauf, wenn in meinem Fall Privates, Berufliches und Künstlerisches dermaßen verstrickt und verzopft ist? Was soll ich aufschreiben? Wo beginnen? Herkunft und Erziehung, ein schwieriges Thema, da wird ein Roman daraus. Und dann die Ausbildung, die Lehrerinnen und Lehrer. Wer soll genannt werden unter all den geschätzten Persönlichkeiten und sollten nicht auch jene angeführt werden, welche gerade weil sie so schlecht unterrichtet haben, in besonderer Weise prägend und lehrreich waren? Und dann die Studien? Waren nicht neben all dem Lernen und Üben die langen Aufenthalte in der Hängematte und die vielen Reisen in orgelfreie Länder für die künstlerische Entwicklung mindestens genauso wichtig? Was ist interessant? Soll ich über meine Hör- und Horcherlebnisse berichten? Oder über den ewigen Versuch, dem von mir erwünschten Niveau einer künstlerischen Sensibilität näherzukommen? Oder über das Gefühl, daß für eine halbwegs befriedigende Entwicklung der Fertigkeiten, die notwendig sind, um fähig zu werden, wenigstens andeutungsweise mein musikalisches Empfinden mit allen stilistischen Feinheiten ausdrücken zu können, ein Leben viel zu kurz scheint? Oder soll ich in meinem Alter, wenn schon nicht über Lebenslauf, dann besser über Lebenserfahrung berichten? Wäre das nicht sehr langweilig?

Deshalb hier nur ein paar Fakten, auch wenn das nichts über mich als Musiker aussagt:

 

Geburtsort:

Tamsweg (sehr kalt)

 

Aufgewachsen in:

Salzburg (mitten in der Altstadt)

 

Abgeschlossene Studien:

Orgel in Salzburg, Klavier und Musikwissenschaft in Wien

 

Beruf:

Ab 1983 Lehrer am Gymnasium Viktring und am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt, seit 1989 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Habilitation 2003)

 

Internationale Wettbewerbe:

3. Preis in Budapest 1978 (große Freude), Grünspan-Medaille in Leipzig 1980 (nicht lustig), 1. Preis in Linz 1986 (sehr große Freude), Rausschmiss in Paris 1986 (große Auszeichnung)

 

Konzerte:

Über 550 Einladungen in viele Länder von Europa, nach Australien, China, Israel, Japan, Neuseeland, Singapur und in die USA

 

Diskussionen nach dem Konzert:

Gelegentlich

 

Erfolgreiche Honorarverhandlungen:

Wie man’s nimmt

 

Groupies:

Bisher leider bzw. glücklicherweise nicht, jedoch unzählige 70 plus-Verehrerinnen

 

 

 

Mein Webdesigner sagt, wenn schon eine Homepage, dann interessant. Da reichen all die Orgelangeberfotos nicht, da sollte es auch einen künstlerischen Werdegang geben. Ich kann das nicht! Nun gut, diese Website ist eine Werbeseite in Bezug auf meine Orgelliebhaberei, also geht es darum, einen künstlerischen Lebenslauf zu formulieren. Aber auch das kann ich nicht! Ich hab‘ schon mit den Worten ein Problem. Lebenslauf! Werdegang! Bei mir gibt es nur Slalomläufe oder zwischendurch Rückwärtsfahrten, manchmal direkt hinein in eine Sackgasse. Und wie soll das gehen, ein künstlerischer Lebenslauf, wenn in meinem Fall Privates, Berufliches und Künstlerisches dermaßen verstrickt und verzopft ist? Was soll ich aufschreiben? Wo beginnen? Herkunft und Erziehung, ein schwieriges Thema, da wird ein Roman daraus. Und dann die Ausbildung, die Lehrerinnen und Lehrer. Wer soll genannt werden unter all den geschätzten Persönlichkeiten und sollten nicht auch jene angeführt werden, welche gerade weil sie so schlecht unterrichtet haben, in besonderer Weise prägend und lehrreich waren? Und dann die Studien? Waren nicht neben all dem Lernen und Üben die langen Aufenthalte in der Hängematte und die vielen Reisen in orgelfreie Länder für die künstlerische Entwicklung mindestens genauso wichtig? Was ist interessant? Soll ich über meine Hör- und Horcherlebnisse berichten? Oder über den ewigen Versuch, dem von mir erwünschten Niveau einer künstlerischen Sensibilität näherzukommen? Oder über das Gefühl, daß für eine halbwegs befriedigende Entwicklung der Fertigkeiten, die notwendig sind, um fähig zu werden, wenigstens andeutungsweise mein musikalisches Empfinden mit allen stilistischen Feinheiten ausdrücken zu können, ein Leben viel zu kurz scheint? Oder soll ich in meinem Alter, wenn schon nicht über Lebenslauf, dann besser über Lebenserfahrung berichten? Wäre das nicht sehr langweilig?

Deshalb hier nur ein paar Fakten, auch wenn das nichts über mich als Musiker aussagt:

 

Geburtsort:

Tamsweg (sehr kalt)

 

Aufgewachsen in:

Salzburg (mitten in der Altstadt)

 

Abgeschlossene Studien:

Orgel in Salzburg, Klavier und Musikwissenschaft in Wien

 

Beruf:

Ab 1983 Lehrer am Gymnasium Viktring und am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt, seit 1989 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Habilitation 2003)

 

Internationale Wettbewerbe:

3. Preis in Budapest 1978 (große Freude), Grünspan-Medaille in Leipzig 1980 (nicht lustig), 1. Preis in Linz 1986 (sehr große Freude), Rausschmiss in Paris 1986 (große Auszeichnung)

 

Konzerte:

Über 550 Einladungen in viele Länder von Europa, nach Australien, China, Israel, Japan, Neuseeland, Singapur und in die USA

 

Diskussionen nach dem Konzert:

Gelegentlich

 

Erfolgreiche Honorarverhandlungen:

Wie man’s nimmt

 

Groupies:

Bisher leider bzw. glücklicherweise nicht, jedoch unzählige 70 plus-Verehrerinnen